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Sondermaschinenbau & Automation

Fassinliner-Anlage

Vollautomatisierte Fassöffnungs-, Inliner- und Verschließanlage der R. Scheuchl GmbH: Öffnen, luftfreies Einbringen des Folien-Inliners und Verschließen von Stahlfässern im Durchlauf.

Automatisierte Fassinliner-Anlage der R. Scheuchl GmbH

Vollautomatisiertes Handling von Stahlfässern

Die Fassinliner-Anlage der R. Scheuchl GmbH öffnet Stahlfässer mit Deckel und Spannring, bringt den Folien-Inliner ein und verschließt die Fässer wieder – vollautomatisch und im Durchlauf. Der Inliner wird dabei ohne Lufteinschluss eingelegt, sodass die Folie unmittelbar und vollflächig an der Fassinnenwand anliegt. Das ist die Voraussetzung für eine prozesssichere und reproduzierbare Abfüllung.

Das Anlagenkonzept ist auf unterschiedliche Taktzeitanforderungen skalierbar – von der kompakten Einzelstation bis hin zu Hochdurchsatz-Linien mit mehreren parallel arbeitenden Bearbeitungsstationen. Die Fasszuführung erfolgt per Förderband, wahlweise mit oder ohne Paletten, und wird individuell an den kundenspezifischen Anwendungsfall angepasst.

Prozessablauf

  1. Fassbereitstellung – Zulauf per Rollenbahn oder Drehteller, das Fass wird positioniert.
  2. Spannring öffnen – Roboter bzw. Aktuator löst und entfernt den Spannring.
  3. Deckel abnehmen – Der Deckel wird gegriffen und abgesetzt bzw. gehalten.
  4. Inliner einbringen – Der Folien-Inliner wird zugeführt und ins Fass eingelegt.
  5. Deckel aufsetzen – Der Deckel wird zurückgesetzt, der Inliner-Rand positioniert.
  6. Spannring schließen – Der Spannring wird montiert und verschlossen, das Fass verlässt die Station.

Kernmerkmale der Anlage

  • Vollautomatischer Ablauf – Öffnen, Inliner-Einbringung und Verschließen roboterbasiert, ohne manuellen Eingriff.
  • Flexible Fassgrößen – umrüstbar auf verschiedene Fassdurchmesser und -höhen über anpassbare Greif- und Spannwerkzeuge.
  • Skalierbare Taktzeit – von der Einzelstation bis zu Layouts mit mehreren Bearbeitungsstationen; das Konzept passt sich der geforderten Taktzeit an.
  • Luftfreie Folienanlage – der Inliner liegt ohne Lufteinschluss vollflächig an der Fassinnenwand an: definierte Passform statt loser Folie.
  • Integrierte Inliner-Zuführung – der Folien-Inliner wird vorbereitet und die Anlage damit bestückt.
  • Sichere Verriegelung – kontrollierter, reproduzierbarer Spannring-Schließvorgang für den dichten Sitz des Inliners.
  • Individuelle Fasszuführung – Zuführung wahlweise per Förderband mit oder ohne Paletten, anpassbar an die bestehende Intralogistik.
  • Hoher Durchsatz – Layout mit mehreren Stationen und Pufferplätzen (Drehteller) für einen kontinuierlichen Materialfluss.
  • Modular erweiterbar – Integration in bestehende Linien und Anbindung an vor- und nachgelagerte Fördertechnik möglich.
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