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Nachentkern-Station für Kurbelgehäuse

Nachentkern-Station Referenzbeispiel 1
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Referenzprojekt

Nachentkern-Station für Kurbelgehäuse

Gerade bei Gussverfahren mit anorganischem Bindern im Kernsand treten vermehrt Probleme mit minimalen Mengen an Restsand im Gussteil auf. Dieser Restsand kommt von kleinen Sandanhaftungen in Kanten und Ecken von Kanälen, sowie von Penetrationen (Einschlüsse von Sandkörnern in das Gussmaterial). Um diesen Restsand dennoch größtenteils zu entfernen hat die R. Scheuchl GmbH ein spezielles Verfahren entwickelt. Dazu wird das Gussteil einem besonderen Hammerprozess ausgesetzt, welcher mit individuellen Scheuchl Hämmern erfolgt.

Das hier gezeigte Referenzbeispiel zeigt eine einzelne Nachentkern-Station, welche die Restsandbeseitigung von Kurbelgehäusen übernimmt. Die Entkernstation ist aus Lärmschutzgründen in einer eigenen Schallschutzkabine eingehaust. Die Beladung der Station erfolgt per Roboter über eine L Schiebetüre. Nach dem Eingeben des Gussteiles schwenkt die Hammereinheit pneumatisch angetrieben von hinten über das Kurbelgehäuse. Der Entkernprozess wird daraufhin automatisch gestartet. Nach dessen Beendigung schwenkt die Hammereinheit wieder zurück und der Roboter kann das Kurbelgehäuse wieder aus der Station entnehmen.

Bilder

Technische Daten des Referenzbeispiels

  • Gussteiltypen: Kurbelgehäuse (4-Zylinder)
  • Schwingrichtung: vertikal
  • Frequenz: 33 Hz
  • Frequenzüberträger-Größen: RS 2000 4.2
  • Hammerpositionierung: Schwenkbar
  • Anzahl der Hämmer: 2 Stück
  • Be-/Entladung: Roboter
  • Werkstückspannung: nicht erforderlich

Technische Daten (einer Nachentkernung allgemein)

  • Gussteiltypen: Kurbelgehäuse, Zylinderköpfe, Fahrwerksteile, Pumpengehäuse, etc.
  • Schwingrichtung: individuell
  • Frequenz: 24 - 33 Hz
  • Frequenzüberträger-Größen: RS 2000 7.1, RS 2000 6.1, RS 2000 4.2
  • Hammerposition: fest, schwenkbar, verfahrbar
  • Max. GT-Abmessungen L/B/H: keine festen Grenzen
  • Max. Zuladung inkl. Aufnahme: keine festen Grenzen
  • Werkstückspannung: nicht erforderlich
  • Be- und Entladung: manuelle oder automatisiert (Roboter)
  • Integration auf anderen Stationen: Möglich

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